Vortrag "Pyramiden als Grabmonumente in europäischen Landschaftsgärten"

Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz
18.07.2018 | 18:30 Uhr

Seit der Antike sind Europäer von den ägyptischen Pyramiden fasziniert. Als Symbole von Macht, Kontinuität und Überdauern prägten die ?Tumuli von Stein? auch die hiesigen Herrschafts- und Adelstraditionen. Lange bevor Fürst Pückler ab 1853 bzw. 1863 in Branitz seine See- und Landpyramide errichten ließ, waren sie bereits fester Bestandteil der europäischen Gartenkunst.

In dem Vortrag wird das Phänomen der Grabmonumente in Pyramidenform diskutiert. Einzelne Transferwege des Pyramidenmotivs werden skizziert und an Beispielen illustriert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Darstellung der Veränderungen in der Bestattungspraxis, die ihren Ursprung in der Reformation haben und Grundlage des Phänomens sind. Erst dadurch wurden Bestattungen in Landschaftsgärten überhaupt möglich und fanden nicht mehr nur in Kirchen und auf Friedhöfen statt. Die Präsentation versucht ferner, die internationale Dimension dieses Phänomens abzustecken und eine Einordnung der Branitzer Pyramiden vorzunehmen.

Veranstaltungsort

Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz

Telefon: +49 (0)355-75150

Lage auf der Spreewald Info Reisekarte


Veranstalter / Kontakt

Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz

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